👤 ÜBER MICH & LEBENSWERK
Über mich -Lebenswerk
Mein Werdegang als Karosseriebauer, Arbeitsvorbereiter, Handwerker und engagierter Zeitzeuge. Warum ich dieses Archiv aufbaue.
Über mich
Ein Lebensweg unter dem Leitgedanken: „Ohne Fleiß kein Preis“
1941 in Essen geboren, begann mein Lebensweg in einer Zeit, die von Krieg, Verlust und Unsicherheit geprägt war. Evakuierung nach Norddeutschland, die Rückkehr in eine zerstörte Heimat und das Aufwachsen unter den schwierigen Bedingungen der Nachkriegszeit gehörten zu meinen frühen Lebenserfahrungen. Die Möglichkeiten schulischer und beruflicher Bildung waren zunächst begrenzt.
Gerade daraus entwickelte sich für mich früh eine Haltung, die meinen weiteren Lebensweg bestimmen sollte: „Ohne Fleiß kein Preis.“ Was an Ausbildungsmöglichkeiten zunächst fehlte, musste durch Eigeninitiative, berufsbegleitendes Lernen und praktische Erfahrung erarbeitet werden.
Aus einer handwerklichen Berufsausbildung entwickelte sich so Schritt für Schritt ein Berufsweg mit zunehmender fachlicher und organisatorischer Verantwortung. Weiterbildung in Arbeitsvorbereitung, Betriebswirtschaft, Arbeitswissenschaft und Maschinenbau führte vom Facharbeiter über Planung und Arbeitsvorbereitung bis zum Projektingenieur und Stabsstellenleiter im Bergbau.
Im Mittelpunkt meiner beruflichen Tätigkeit standen Planung, Organisation, Rationalisierung, Arbeitssicherheit und die Verbesserung technischer und betrieblicher Abläufe. Dabei wurde eine Arbeitsweise prägend, die mich bis heute begleitet: Zusammenhänge erkennen, Schwachstellen hinterfragen, vorausschauend planen und nach praktikablen Lösungen suchen.
Diese Haltung endete nicht mit dem Berufsleben. Sie bestimmt auch meinen heutigen „Unruhestand“ und mein Engagement für Daseinsvorsorge, Hochwasserschutz, Bergbaufolgen, Klimaanpassung und die langfristige Sicherheit unseres Lebensraumes am Niederrhein.
Der rote Faden meines Lebensweges ist damit geblieben: aus Erfahrungen lernen, Wissen erarbeiten, Entwicklungen hinterfragen und dort nach Lösungen suchen, wo vermeidbare Risiken die Zukunft der Menschen und ihres Lebensraumes betreffen.
Mein Arbeitsplatz – die „Werkstatt am Schreibtisch“
Wo nicht Metall, Holz oder historische Uhrwerke bearbeitet werden, beginnt für mich eine andere Form des Gestaltens. An meinem selbst eingerichteten Arbeitsplatz nutze ich die Computertechnik als Werkzeug, um Gedanken zu ordnen, technische und gesellschaftliche Zusammenhänge zu untersuchen, Dokumente auszuwerten und eigene Erfahrungen festzuhalten.
Wie in meiner handwerklichen Arbeit lege ich auch hier Wert auf Zweckmäßigkeit, Beständigkeit und eine durchdachte Gestaltung. Selbst gefertigte Arbeitsgeräte und Möbel begleiten mich dabei über viele Jahre. Der Computer erweitert diese klassische Arbeitswelt: Er ermöglicht Recherche, Dokumentation, Kommunikation und die Aufbereitung von Themen, die mir wichtig sind.
So verbindet dieser Arbeitsplatz für mich Handwerk, Erfahrung und moderne Technik – und ist zugleich der Ort, an dem aus Beobachtungen und Ideen konkrete Texte, Konzepte und Initiativen entstehen.